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[php] PHP, OOP und SPL (was: Re: eindeutiges Zufallsbild)

[php] PHP, OOP und SPL (was: Re: eindeutiges Zufallsbild)

Lutz Zetzsche Lutz.Zetzsche at sea-rescue.de
Die Jan 31 16:03:05 CET 2006


Hallo Norbert,

Am Dienstag, 31. Januar 2006 15:13 schrieb Norbert Pfeiffer:
> > ... SPL (http://www.php.net/manual/de/ref.spl.php) ...
>
> ja,
> und auch sofort das KO-Kriterium entdekt:
> <copy>
>     Installation
>     This extension is available and compiled by default in PHP 5.
> </copy>

da bin ich mir nicht so sicher. Wenn ich das richtig sehe, läuft das Ganze ja 
dann noch auf der C-Ebene ab, so daß es wohl schneller ist, als wenn man 
diese Klassen mit PHP selbst aufsetzte.

Außerdem ist nach meiner Erinnerung so, daß die PHP-Engine im Bereich OOP 
praktisch komplett neu geschrieben und wesentlich schneller geworden ist. Von 
daher sehe ich jetzt noch keinen direkten Nachteil. Vielmehr sind Iteratoren 
ja sehr hilfreich.


> > Hast Du zufällig mal eine Messung gemacht ...
>
> hmm,
> haette ich ja liebend gerne, nur wie misst man die Zeit vom
> Start des Interpreters bis zur Abarbeitung des Scriptcodes.
> In alten PHP-Versionen wurde nicht 'en Block' interpretiert,
> da gab es noch Tricks und Kniffe.
> Aber in den neueren Versionen werden solche Dinge IMHO nicht
> mehr funktionieren.

das verstehe ich jetzt nicht ganz. Aber vielleicht habe ich ja etwas 
verpaßt. :-) Warum sollte man nicht mehr die Zeit messen können, wenn man 
direkt vor und direkt nach Sebastians SPL-basierter Programmierlöschung die 
Zeit ermittelt und die Laufzeit ermittelt?


> PS:
> Solange sich an den Prozessoren nichts wesentliches aendert,
> muss der Code immer in den gleichen Maschienencode compiliert
> oder interpretiert werden, wie sie unsere Vorfahren aus
> fruehen Assemblerzeiten noch kannten.

Die Prozessoren arbeiten vielleicht noch wie früher, aber sowohl bei der 
Leistungsfähigkeit der Prozessoren als auch bei der Kapazität des 
Arbeitsspeichers hat sich doch eine Menge getan... ;-)


> D.h. jedoch, dass jeder Layer, der ueber dem Code liegt,
> zurueckgefuehrt werden muss. Und genau das kostet die Zeit.
> - Bei kompilierten Anwendungen ist das uninteressant, es
>   passiert ja waehrend der Entwicklungsphase.
> - Bei interpretierten Anwendungen tritt der Zeitaufwand
>   bei jedem Scriptstart auf (und deswegen gackert er hier).

Das ist sicherlich zu pauschal. Beispiel Java: Der Javacode wird zwar im 
Voraus kompiliert, der Bytecode aber zur Laufzeit interpretiert.


> OOP hat natuerlich viele Vorteile, der Projektleiter kann
> nun strohdumm und aus Manager-Resourcen besetzt werden.
> Auch die Anforderungen an den Coder sind deutlich niedriger,
> zaehlen muss er hoechstens noch bis 3 oder FF.
> Das schafft Platz fuer billigere Leute mit Pisa-Niveau.
> Eine grosse Chance fuer eingeborene Schulabgaenger ...

Schon mal Java programmiert? :-) Wenn Du das mal versucht hast, wirst Du das 
sofort zurücknehmen. :-D


Viele Grüße
Lutz

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